Krawatte – britisch oder italienisch ?

 

Die Krawatte – Symbol für Eleganz oder Understatement?

 

An der Krawatte scheiden sich die Geister. Trägt man sie oder nicht?

Und in Katalogen und Modemagazinen wird bei der Krawatte mit „klassisch britisch“ oder „italienischer Eleganz“ geworben. Was hat es damit nun auf sich?

Obwohl die eindeutige Zuordnung von Kleidung und Modestil bei der heutigen Vielfalt an Formen, Stoffen, Schnitte und Farben sehr komplex ist, kann man sagen, dass die Herrenmode von zwei Grundrichtungen geprägt ist.

Von dem klassisch englischen und dem italienischen Modestil.

 

Die Krawatte – britisch oder italienisch?

 

Der britische Modestil – die klassisch britische Krawatte

 

Der klassisch englische Stil ist wie die Menschen, die sie kreieren: dezent, vornehm und konservativ.

Englische Anzüge werden aus schwereren Stoffen hergestellt, sind schultermäßig wenig gepolstert und werden meist hinten mit zwei Schlitzen gefertigt.

Sie sind meist relativ körpernah geschnitten und die Brustpartie wird leicht betont. Gerne trägt man dazu eine Weste.

Damit ergibt sich eine klassisch konservative aber edle Gesamtwirkung.

Beim Hemden dominieren weiße Kentkragen. Doch passt zum konservativen britischen Herrenmodestil auch der Eton mit seinen abgerundeten Ecken oder der Picadelly bei dem die tiefliegenden Ecken mit einer kleinen Kragennadel hinter der Krawatte verbunden werden.

Krawatte - britisch oder italienisch

Typisch britische Krawatte von Atkinsons.

Bei der Krawatte hat sich ein britischer Stil entwickelt. Breite Streifen sind hier die Klassiker. Gerade die klassischen Regimentskrawatten sind hier immer noch beliebt.

Bei den Stoffen eignen sich Materialien wie Mogadorseide oder Irish Popeline besonders. Das sind Stoffe, die aus Seide mit Wolle gewebt werden und einen edlen matten Glanz ergeben.

Bei den Farben dominieren Dunkelblau und Dunkelrot. Und der Krawattenknoten ist meist der doppelte Windsor, der einfache Windsor oder der Four-in-Hand Knoten.

Für den gepflegten Weekendlook werden Tweed und Cord getragen. Dann gerne mit Clubkrawatte, Paisleykrawatte oder gar einem Krawattenschal.

Das Zentrum dieser britischen Mode ist wie eh und je die Saville Row in London, wo viele gute Schneider ihren Sitz haben.

 

Der italienische Modestil –lebensfreudige italienische Krawatten

 

Als Gegensatz finden wir den lebensfreudigen italienischen Modestil, der der mediterranen Lebensweise entspricht.

Der Anzug wirkt elegant und individuell. Seine Schultern sind gepolstert, vielleicht sogar ein wenig kantig, der ansonsten körpernahe Schnitt betont die Hüfte.

Der Schnitt wirkt leicht wie auch die Stoffe. Der Kentkragen ist meist etwas gespreizter bis hin zum sehr gespreiztere Haifischkragen.

Die Farbe des Hemds ist neben weiß auch leicht violett, blau oder rosa.

Bei den Krawatten gibt es eine große Bandbreite an Motiven und Farben. Gerne nimmt man schmale Streifen, blumige Motive und mehrere Farben zusammen.

Bei festlichen Anlässen nimmt man gerne die einfarbige Krawatte, aber mit viel Mut zur Farbe. Die Knoten sind etwas kleiner und werden lockerer getragen.

Krawatte im italienischen Stil

Typisch italienische Krawatte von Tino Cosma

 

 

 

 

 

 

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